Neues und Aktuelle Veranstaltungen
Symposium Arbeitsmigration in der Europäischen Union
Am Montag, den 13. Mai 2013 veranstaltet die GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin zusammen mit den Hoffnungsorten Hamburg/Stadtmission Hamburg ein Symposium für Fachkräfte zum Thema "Arbeitsmigration in der Europäischen Union - Herausforderung für das niedrigschwellige Hilfesystem?".
Eine inhaltliche Übersicht finden sie hier.
Es werden knapp 100 Teilnehmer/-innen aus verschiedenen Städten erwartet. Neben Fachkräften der Wohnungslosenhilfe und der Migrationsberatung beteiligen sich politische Vertreter des Bundes und des Landes Berlin, Botschaftsvertreter und Repräsentanten von Verbänden der sozialen Organsiationen. Die beiden Projekte für obdachlose Menschen aus EU- Staaten "Frostschutzengel" aus Berlin und "Plata" aus Hamburg.
Als Veranstaltungsort konnte das idealerweise "Haus der Kulturen der Welt" gewonnen werden, welches die Veranstaltung ebenso unterstützt wie auch das Diakonische Werk Berlin- Brandenbrug schlesische Oberlausitz e. V. und die Friedrich Ebert Stiftung.
Die Veranstaltung wird dokumentiert. Inhalte und Ergebnisse finden Sie demnächst auf dieser Website.
Praxisprojekt ASH
Im Sommersemester 2013 führt die Alice-Salomon-Hochschule ein innovatives Praxisprojekt im Rahmen des Moduls "Armut, Arbeitslosigkeit und Wohnungslosigkeit" unter Leitung von Prof. Dr. Susanne Gerull durch.
Ziel ist es, die Realisierung von Veranstaltungen der sog. "Obdachlosen-Uni" in direkter Kooperation von Studierenden der Sozialen Arbeit und Trägern der Wohnungslosenhilfe zu ermöglichen.
Die Neue Chance, die GEBEWO sowie der Internationale Bund möchten hier als Kooperationspartner sowohl einen Beitrag zur Bildung und Partizipation von Menschen in Wohnungsnot als auch zur konkreten Praxisnähe des Studiums der Sozialen Arbeit leisten.
Ansprechpartnerin für das Projekt ist bei der Neuen Chance die Einrichtungsleiterin des Standortes Sozial- und Jugendhilfedienste Neukölln, Frau Christin Dubrow (Tel. 684 0928 200).
Für weitergehende Informationen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt auf.
Berlin, 20.04.2013
Abschlussveranstaltung der Berliner Kältehilfe
Zusammenfassung der Abschlussveranstaltung Berliner Kältehilfe
Am 05.04.2013 war die GEBEWO zusammen mit der Berliner Stadtmission Veranstalter einer Abschlussveranstaltung für die Mitarbeitenden der Berliner Kältehihilfe in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg, obwohl viele der Projekte aufgrund der beißenden Kälte zu Anfang April ihre Öffnungszeit noch bis Mitte April verlängert hatten.
Es waren etwa 100 Gäste anwesend. Unter den Gästen waren hauptsächlich Menschen, die ehrenamtlich oder beruflich in Notübernachtungen und Nachtcafes oder anderen Diensten der Berliner Kältehilfe über 5 Monate tätig waren. Aber auch zwei Sozialstadträte, ein Vertreter der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Diakonie- und DRK-Vertreter sowie Pfarrer Storck als Hausherr waren anwesend (siehe Bilder).

Die Veranstalter hatten reichlich heißen Kaffee, süßen Kuchen und Kaltgetränke für das leibliche Wohl der Teilnehmer/innen herangeschafft.
Es wurden kurze Fachvorträge (Auslastung Kältehilfe, Situation obdachloser Frauen, EU-Migranten/innen in der Kältehilfe) gehalten, Dankesreden seitens der anwesenden politisch Verantwortlichen vorgetragen, eine Gedenkminute zelebriert und ansonsten ein angenehmes musikalisches Begleitprogramm offeriert.

Im Anschluss wurden die Teilnehmer/innen aktiv an einem Austausch und Rückblick zum vergangenen Winter beteiligt. Es wurde über die Vorkommnisse des vergangenen Winters und über die Wünsche für den kommenden Winter lebendig diskutiert. Ein detaillierte Zusammenfassung dazu finden Sie in Kürze hier.
Berlin, 16. April 2013
Feiern in Marzahn-Hellersdorf
Nach einem mehrmonatigen Ausbau der Räume haben am 27.02.2013 die "Ambulanten Dienste Ost", ambulante Hilfen zum Wohnen gemäß § 67 SGB XII, und das "Verbundwohnen Marzahn- Hellersdorf", Unterstützung und Betreuung für seelisch behinderte Menschen gemäß § 53, ihr neues gemeinsames Büro in der Heidenauerstr. 21/23 mit zahlreichen Gästen eingeweiht.
Neben vielen Kollegen/innen anderer Sozialorganisationen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf konnten die beiden leitenden sozialpädagogischen Fachkräfte Susanne Tietze und Lennart Tute auch Mitarbeiter/innen des Bezirksamtes sowie Klienten/innen begrüßen.
Nach der Begrüßung durch die Einrichtungsleitung und der Geschäftsführung hat der bezirkliche Suchthilfekoordinator Ove Fischer in seiner Ansprache auf den besonderen Hilfebedarf suchtkranker Menschen hingewiesen und hat sich im Namen des Bezirksamtes für die stets gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter/innen der GEBEWO bedankt. Die Anwesenden konnten sich im Anschluss an einem Buffet mit Salat und Schnittchen stärken und konnten sich dann an einer Sondervorführung des GEBEWO- Theaterprojektes "Nachbarschaft" erfreuen.

Berlin, 5. März 2013
Neujahrsempfang der "Überparteilichen Fraueninitiative"

Am 27. Februar waren Mitarbeiter/innen der GEBEWO zum Neujahrsempfang der "Überparteilichen Fraueninitiative" (ÜPFI) im Berliner Abgeordnetenhaus eingeladen.
Unter anderem waren Britta Köppen (Inhouse-Psychologin), Rebecca Aust (Leiterin FrauenbeDacht) und Robert Veltmann (Geschäftsführung) anwesend. Es waren mehrere hundert Gäste gekommen, überwiegend politisch und gesellschaftlich aktive Frauen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sozialwesen.
Unsere Mitarbeiterin Britta Köppen hat auf Wunsch der ÜPFI einen Vortrag zur Arbeit mit wohnungslosen Frauen in Berlin gehalten. Britta Köppen hat in sehr beeindruckender Weise geschildert, wie wohnungslose Frauen unter dem Druck ihrer prekären Situation, die geprägt ist von extremer materieller Armut, traumatisierenden Gewalterfahrungen und sozialer Randständigkeit, versuchen, nicht am Leben zu verzweifeln. Das dafür vorhandene Hilfesystem ist nicht ausreichend und muss weiter ausgebaut werden.
Der Vortrag hat sowohl ein Gefühl der Betroffenheit als auch großen Respekt vor der schwierigen Arbeit in niedrigschwelligen Hilfeeinrichtungen für wohnunglose Frauen befördert. Eine Niederschrift dieser Rede finden Sie hier.
Der Zuwendungsantrag zur Finanzierung der Psychologinstelle in 2013, der bei der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales auf Berabeitung wartet, wurde zum jetzigen Zeitpunkt trotz enormen kontinuierlicher Unterstützung der ÜPFI im Parlament leider immer noch nicht beschieden. Aufgrund der ermutigenden Gespräche vor und während des Empfangs ist die Geschäftsführung der GEBEWO pro gGmbH jedoch immer noch zuversichtlich, dass diese wichtige Arbeit in absehbarer Zeit doch noch finanziert werden kann. Wichtige Schritte dazu wurden getan. Jetzt liegt es am Senator, eine entsprechende Entscheidungen zugunsten traumatisierter, obdachloser Frauen in Berlin zu treffen.
Berlin, 1. März 2013
Kräftig angepackt: Das "Spenden-Team" des Hilton am Gendarmenmarkt unterstützt mit Tatkraft wohnungslose Menschen in Neukölln
Eine nagelneue Spülmaschine , Mikrowelle, Bettwäsche, Lebensmittel und viel mehr: das Erstaufnahmeheim und die Notübernachtung in der Teupitzer Straße profitierten wieder vom Engagement der Mitarbeiter/innen des Berliner Hotels Hilton am Gendarmenmarkt.
Diesmal hat sich das "Spenden-Team" rund um Heidi Schuhknecht einen ganzen Tag Zeit genommen Zeit, um hochwertige Spenden nach Neukölln zu bringen.

Der Generaldirektor des Hotels, Ronald A. van Weezel, hat gemeinsam mit seinen Mitarbeitern/innen die Arme hochgekrempelt und kräftig beim Ausladen des prall gefüllten LKW angepackt.
Später wurde gemeinsam der Putzfeudel geschwungen, um die Räume der Notübernachtung zu säubern. Die Sozialarbeiter/-innen der Einrichtung nutzten die Gelegenheit und berichteten ausführlich über ihre Arbeit mit wohnungslosen Alleinstehenden und wohnungslosen Familien. Während eines Rundgangs durch die Häuser konnten sich die Spender/innen nicht nur einen Eindruck von den Räumen machen, sondern kamen auch mit den Bewohnern/innen ins Gespräch.
Und diese "haben sich riesig über die Spenden gefreut", sagt Ela Hörnschemeyer. "Vor allem für die Kinder war es fast wie ein vorgezogenes Weihnachtsfest", so die Bereichsleiterin, dass sie sich Spielzeug aussuchen konnten".
Im Namen der Bewohner/-innen und der Geschäftsführung der GEBEWO bedanken wir uns herzlich beim "Spenden-Team" des Berliner Hilton für diese gelungene Aktion.
Berlin, 23. November 2012
54-jähriger Mann erfroren
In Rostock ist am Donnerstag, 1. November 2012, ein 54-jähriger wohnungsloser Mann in einem öffentlichen Park erfroren.
Angesichts dieses ersten Kälteopfers des nahenden Winters 2012/13 fordert die BAG Wohnungslosenhilfe e.V. in einer Pressemitteilung die Städte und Gemeinden auf, ihre Kältehilfe hochzufahren, verstärkt zu prüfen, ob sie ihren Verpflichtungen nachkommen und ob die getroffenen Vorkehrungen in Quantität und Qualität ausreichend sind.
Sie können die im Pressetext erwähnte Handreichung "Den Kältetod von Wohnungslosen verhindern" downloaden.
Berlin, 5. November 2012
Aufführung Theaterstück "Fliegende Menschen" am 3. und 4. November
Eine Produktion vom „Brückeladen“- GEBEWO - Soziale Dienste Berlin gGmbH, der Obdachlosen-Uni Berlin in Kooperation mit der Volkshochschule wird am Wochenende vom 3. November uraufgeführt.
Inspiriert von Kästners „Das Fliegende Klassenzimmer“ ist „Fliegende Menschen“ ein Stück darüber, wie man sich allein durch die Macht des eigenen Verstandes an bestimmte Orte transportieren kann. Eigenverantwortung und Selbstermächtigung, um Lebensumstände zu transformieren. Die Protagonisten sind wegen bestehender Bedingungen nicht in der Lage, physisch in Ferien zu gehen. Die Darsteller kommen vom Brückeladen, einem Treffpunkt für Arbeitslose, Suchtkranke, und (ehemals) Wohnungslose oder von der Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen. Mangel an Geld oder Gesundheitsprobleme machen eine Reise nahezu unmöglich. „Fliegende Menschen“ untersucht Wege, wie Einzelne schwierige Umstände überwinden, um sich selber zu beflügeln. Es zeigt auch auf, wie wir unsere eigenen Gedanken kultivieren und Gedanken anderer Menschen akzeptieren, anschauen und annehmen können, ohne sie gleich abzulehnen. Das Stück benutzt die Sprache des Theaters, um die Erinnerungen und Fantasien der Darsteller in Musik, Tanz, und Schauspiel zu übersetzen, das gleichzeitig über unsere Kräfte der Selbst-Realisierung nachdenkt genauso wie es sie umsetzt - durch das Stück, das erarbeitet wird, selbst.

Regie: Jill Emerson
Musik: Claus Erbskorn
Bühne: Thomas Schneider und andere
Von und mit: Bertram Lattner, Dieter Friedrich, Harald Bicker, Thomas Schneider, Jennifer Tornovius, Klaus Seilwinder und anderen
Nationale Armutskonferenz veröffentlich einen "Schattenbericht"
Aktuell wurde ein "Schattenbericht"der Nationalen Armutskonferenz zur Armut in Deutschland veröffentlicht.
Märkisches Landbrot hilft!
Ab dem 1. Oktober wird die Bäckerei Märkisch Landbrot eine Brotkreation, nämlich "Engelbrot" in den Vertrieb nehmen. Das Brot schmeckt wunderbar aromatisch, das es u. a. mit Vollkorn-Lichtkorn-Roggen, Atlantikmeersakz und Bioland-Honig angerührt wird.
Für jeden verkauften Brotlaib werden seitens der Bäckerei 30 Cent für das GEBEWO- Projekt "Frostschutzengel" zur Verfügung gestellt.
Das Brot soll als Grundnahrungsmittel auch ein Symbol für die Hilfsaktion sein. Der Sternekoch Kolja Kleeberg hat sich eigens für diese Aktion mit dem Backstubenleiter Peter Steinhoff, den Geschäftsführern von Märkisch Landbrot und der GEBEWO, Herr Christoph Deinert und Herr Robert Veltmann getroffen, um die ersten Engelbrote anzurühren und zu backen. Kleeberg: „Brot ist die Grundlage jeder Ernährung. Und ein Dach über dem Kopf sollte genauso selbstverständlich sein wie ein einfaches Essen.“
Das Projekt Frostschutzengel wird aus Spenden finanziert und soll das Angebot der Berliner Kältehilfe ab 01.11.2012 ergänzen.

Weitere Informationen finden Sie unter unter: www.Frostschutzengel.de.
Berlin, 1. Oktober 2012
Mangel an Notübernachtungsplätzen für Frauen
Die aktuellen Aufnahme- und Nachfragezahlen der "Notübernachtung für Frauen" zeigen einen erheblichen Bedarf an weiteren niedrigschwelligen Angeboten für wohnungslose Frauen. Allein von Januar bis Juli 2012 gab es 633 Übernachtungsanfragen. Die Anzahl der Anfragen hat sich damit in den letzten 6 Jahren verachtfacht.
Nahezu 78% der Anfragen mussten abgewiesen werden, weil die bisher einzige ganzjährige Notübernachtung für Frauen in Berlin voll belegt war. Hier abgewiesene Frauen haben in der Regel keine Alternative für eine kurzfristige Unterbringung und bleiben somit trotz zahlreicher, schwerwiegender Problemkonstellationen unversorgt.
Benno Fürmann liest im Haus Schöneweide
Im August war das Haus Schöneweide bereits zum zweiten Mal Lesebühne für einen prominenten Gast.
Nach Dominic Raacke las nun Benno Fürmann zur Unterstützung unseres Frostschutzengelprojektes für die Berliner Kältehilfe.
Mit sichtlichem Spaß brachte er Passagen aus dem Roman „Liebe Isländer“ von Huldar Breiðfjörð zu Gehör und begeisterte damit das zahlreiche Publikum. Anschließend nutze er die Gelegenheit, sich das Haus anzusehen und im Gespräch mehr über die Situation osteuropäischer Wohnungsloser zu erfahren.
Und auch im September laden wir wieder in unseren Sommernachtsgarten ein: Für die 3. Benefizlesung am 15. September konnte der Schauspieler André Hennicke gewonnen werden.
Er wird uns aus seinem noch unveröffentlichtem neuen Krimi "Hotel Glück auf!" eine Vorabpremiere geben.

Berlin, 21.08.12
Der australische Minister für Wohnungslosigkeit besucht Haus Schöneweide
Am Dienstag, den 7. August war der australische Politiker Mr. Brendan O'Connor, Minister for Small Business, Minister for Housing, Minister for Homelessness im Haus Schöneweide der GEBEWO zu Gast.
Minister Brendan war in Begleitung von Ms. Yvette Nash, Chief of Staff, von Ms. Liza Carrol, Deputy Secretary, Fr. Pankuweit, Referentin d. austral. Botschaft sowie Mr. Evan John, Zweiter Botschaftssekretär im Haus.
Zusammen mit einer Mitarbeiterin, der Einrichtungsleitung und der Geschäftsführerung wurde das Wohnheim besichtigt, über den Berliner Wohnungsmarkt, über Wohnungslosigkeit, über das Konzept "housing first" und natürlich über das Projekt "Schönstes Obdachlosenheim der Welt" (Haus Schöneweide) gesprochen.
Die GEBEWO- Mitarbeiter/-innen zeigten sich sehr beeindruckt, dass es in Australien einen Minister für Wohnungslosigkeit gibt.
Das lässt darauf schließen, dass dieses Thema der australischen Regierung ein besonderes Anliegen ist.
Berlin, 09.08.12
Lesung mit Dominic Raacke war ein schöner Erfolg
Die erste Sommerlesung für die Frostschutzengel mit Schauspieler Dominic Raacke war ein schöner Erfolg.
Das Wetter hat mitgespielt und wir hatten einen wunderbaren atmosphärischen Abend. Gemeinsam mit unseren Gästen und Bewohnern des "Hauses Schöneweide" lauschten wir dem Darsteller des Berliner Tatortkommissars Ritter.

Anschließend gab es im schönen Garten die Gelegenheit, sich im Gespräch mit unserem Projekt Frostschutzengel bekannt zu machen. Dominic Raacke interessierte sich sehr für die Situation in den Notunterkünften und will im kommenden Winter eine unserer Einrichtungen besuchen.


Unser Leser im August wird Benno Fürmann sein. Er liest aus dem frostigen Roadtrip "Liebe Isländer" von Huldar Breiðfjörð.
Berlin, 10.07.12
Dominic Raacke (Tatort) liest aus dem Roman „Schwefelgelb. Mörderische Kälte“ des Krimiautoren Tom Wolf
"Januar 1757. Es herrscht Ebbe in der preußischen Staatskasse. Friedrich II. will sich mit seinem Münzunternehmer beraten. Doch der liegt, statt zum Rapport zu erscheinen, tot vor dem schlesischen Tor. Honoré Langustier, Zweiter Hofküchenmeister seine Majestät und dessen „Geheimwaffe“ für diskrete Nachforschungen, wird mit der Aufklärung betraut. Langustier, dessen messerscharfes Kombinationsvermögen nur durch seine Neigung zu gutem Essen übertroffen wird, stößt schon bald auf eine blutige Spur im Schnee."
Die Eintrittsgelder staffeln sich nach Ermessen:
- 7 € Grundeintritt
- 17 € Solidareintritt
- 27 € Supersolidareintritt
- 37 € Superplussolidareintritt.
Haus Schöneweide Michael-Brückner-Straße 3 12439 Berlin (gegenüber vom S-Bahnhof Schöneweide) am 06.07.2012 um 21.00 Uhr.
Seit mehreren Jahren gibt es eine bunte teils angespannte Diskussion über die Zunahme obdachloser Migranten/-innen insbesondere in Tagesstätten, Notübernachtungen und Nachtcafes. Die Mehrheit dieser Migranten/-innen kommen offenbar als Arbeitsmigranten aus den osteuropäischen EU- Ländern nach Deutschland. In den Einrichtungen wird aber berichtet, dass neben den fehlenden Sprachkompetenzen und den kulturellen Unterschieden insbesondere die undurchsichtige Rechtslage ein enormes Problem darstellt und einige dieser Menschen über die Zeit zunehmend stark verelenden. Die letzte BAG- Tagung in Weimar hatte dieses Thema zentral im Fokus. Die Problematik wird in der Sozialpolitik aktuell leider noch mehr tabuisiert und verschlafen als angegangen.
Die Verantwortlichen der betroffenen Kältehilfeprojekte haben teilweise sogar Angst vor Kürzungen und gehen einer öffentlichen Diskussion aus dem Weg. Aber die europäische Idee einer politischen und sozialen Einheit ist auch in der Wohnungslosenhilfe längst Realität geworden! Obdachlose Menschen, einst nach Deutschland gekommen aus unseren EU- Partnerländern Polen, Lettland, Rumänien u. v. m. sind da und sie brauchen Schutz und Hilfe.
Wir haben uns daher dieses Jahr dazu entschieden, ein Projekt "UWAGA! - Berliner Frostschutz braucht Mittel" auf den Weg bringen.
Wir werden kommenden Winter drei "Frostschutzengel" mit Sprachkompetenzen (polnisch, russisch, baltische Sprachen) und Beratungskompetenzen in die Projekte der Kältehilfe senden. Die Kommunikation darüber fängt gerade an. Der Kontakt und die Beratung ist eine der wichtigen Aufgaben der Frostschutzengel, andere Aufgaben sind die Erhebung statistisch verwertbarer Daten und Netzwerkarbeit. Wir werden dieses Projekt überwiegend aus Spenden und Eigenmittel finanzieren. Dafür brauchen wir Unterstützung!
Diese Unterstützung werben wir gerade ein.
Berlin, 05.07.12
Gesundheit interessiert
Auf große Resonanz stieß der erste Gesundheitstag der GEBEWO, der in Kooperation mit der BARMER Gesundheitskasse in der Berliner Einrichtung „Seelingtreff“ stattfand. „Ich war positiv überrascht, dass rund 50 Mitarbeiter/innen an der Veranstaltung teilgenommen haben“, freut sich Geschäftsführer Lothar Fiedler. An den Infoständen bekamen die Teilnehmer/innen des Gesundheitstages zum Beispiel Hinweise zum Thema gesunde Ernährung oder ließen sich den Blut- oder Venendruck messen.
Der Gesundheitstag ist Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements, das der Berliner Träger seinen Mitarbeitern/innen anbietet. „Aktuell bieten wir einen Kurs in autogenem Training an, den Mitarbeiter/innen während der Arbeitszeit besuchen können. Bald werden noch Yogakurse und eine Rückenschule hinzukommen“, sagt Fiedler. Koordiniert wird das betriebliche Gesundheitsmanagement der GEBEWO von Susanne von Boetticher. Ein weiterer Gesundheitstag ist für den Herbst geplant.

Möhren statt Croissants: gesunde Ernährung schmeckt und macht Spaß
Berlin, 11.06.2012
Die Lichtenrader Meile: die GEBEWO lief mit!
Die GEBEWO war dieses Jahr bei der Lichtenrader Meile am 03. Juni 2012 mit dabei. Kollegen/-innen des Brückeladen haben dort ihre Kunst- und Keramikarbeiten ausgestellt und verkauft.
Der Geschäftsführer Robert Veltmann (links) konnte die Laufstrecke über eine Länge von 15 km in 1 Std. 23 Min zu bewältigen. Der Kollege und Sozialarbeiter Patric M. (rechts) aus dem Erstaufnahmeheim Forckenbeck konnte seinen Geschäftsführer jedoch mit einer tollen Zeit von 1 Std. 11 Min deutlich hinter sich lassen. Weniger geübte Läufer/innen konnten sich über 7,5 km beweisen. Wir hoffen, dass noch mehr Mitarbeiter/-innen und Betreute nächstes Jahr unserer noch kleine GEBEWO- Laufgruppe verstärken.
Der Lauf im schönen Süden Berlins wurde dieses Jahr freundlich unterstützt von Edeka-Gayermann aus Lichtenrade und war gleichzeitig der 8. Lauf in der Serie des Berliner Läufercups 2012.
Berlin, 03. Juni 2012
GEBEWO pro ist Partner der Plakatkampagne "Eiskalt gegen häusliche Gewalt"
Spieler des Deutschen Eishockeymeisters "Berliner Eisbären" geben der Kampagne ein Gesicht. Mit Hilfe der Kampagne wird insbesondere auf das Berliner Hilfetelefon für Betroffene, die "BIG Hotline" hingewiesen.
Die GEBEWO leistet mit ihren Angeboten "Notübernachtung für Frauen" und "Frauenbedacht" Unterkunft und Beratung für obdachlose Frauen.
Nach einer vor kurzem veröffentlichten Studie über die psychischen Erkrankungen wohnungsloser Frauen in den beiden o. g. Hilfeeinrichtungen wurde festgestellt, dass knapp 69 % dieser Frauen unter Gewalterfahrungen gelitten haben. Häusliche Gewalt ist eine der wesentlichen Ursachen sowohl für psychische Beeinträchtungen als auch für die Wohnungslosigkeit bei Frauen. Häusliche Gewalt und deren Folgen ist ein Phänomen, dass in der breiten Bevökerung stark unterschätzt und verharmlost wird.
Nach Angaben der Big Hotline registrierte die Polizei 2011 in Berlin 16.108 Einsätze wegen häuslicher Gewalt. Das sind rechnerisch 40 Einsätze pro Tag. Von häuslicher Gewalt betroffene Frauen suchen ihr Heil unter anderem auch in der Flucht. Nicht wenige dieser Frauen werden dadurch wohnungslos und benötigen Hilfe in Form von Unterkunft, persönlicher Zuwendung bis hin zu therapeutischen Maßnahmen.
Die 4.000 Plakate "Eiskalt gegen häusliche Gewalt" sollen demnächst in ganz Berlin ausgehängt werden.
Berlin, 24. Mai 2012
GEBEWO -Soziale Dienste Berlin- im Roten Rathaus bei der 5. Berliner Freiwilligenbörse
Unter den 100 Messeständen der Berliner Freiwilligenbörse war diesmal, mit der Standnummer 82, auch die GEBEWO - Soziale Dienste Berlin - vertreten.
Von 11.00-17.00 Uhr hatten Interessierte die Möglichkeit sich über die stadtweiten, großen und bunte Auswahl von Angeboten zu einem ehrenamtlichen, freiwilligen Engagement zu informieren.
Über 2600 Interessierte kamen am 21.04.2012 zwischen 11.00 und 17.00 Uhr zur 5. Berliner Freiwilligenbörse ins Rote Rathaus, um sich über die vielfältigen Möglichkeiten zum Engagement zu informieren.
Ehrenamtliche die sich bei der GEBEWO – Soziale Dienste Berlin - engagieren, möchten:
- ihren Kiez aus einer anderen Perspektive kennen lernen und mit anderen Augen sehen
- Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation unterstützen
- neue Kontakte knüpfen
- gemeinsam mit und für anderen Menschen neue Aspekte eröffnen
- Verantwortung übernehmen
- ihre Begabungen, Ideen und Interessen an andere Menschen weitergeben
Engagementmöglichkeiten: Sie haben die Möglichkeit im Rahmen organisatorischer, handwerklicher, kreativer oder pädagogische Tätigkeiten in unseren Einrichtungen tätig zu werden.
Zeitumfang und Dauer: Gerne regelmäßig und nach individueller Ansprache
Einsatzort in den Bezirken: Treptow- Köpenick, Charlottenburg, Mitte, Pankow, Neukölln, Wedding, Marzahn - Hellersdorf und andere.


Berlin, 7. Mai 2012
Angebot Berliner Kältehilfe endet Ende März
Das Angebot Berliner Kältehilfe endet nach Ablauf des 31. März 2012. Die zahlreichen Notübernachtungen und Nachtcafes werden den obdachlosen Menschen damit nicht mehr in diesem Umfang zur Verfügung stehen.
Neben der Notunterkunft in der Franklinstraße bleibt die Notübernachtung für Frauen in der Tieckstr.17 in Berlin- Mitte ganzjährig geöffnet.
Zudem wird die GEBEWO – Soziale Dienste – Berlin ihre Notübernachtung mit 24 Plätzen in der Teupitzer Str. 39 (Berlin Neukölln) mit Hilfe von Eigen- und Spendenmitteln noch weiter bis zum 16.04.2012 vorhalten.
Die Berliner Kältehilfe ist ein niederschwelliges Angebot für obdachlose Menschen, die auf der Straße leben, darauf ausgerichtet, dieser besonders hilflosen Personengruppe während der kalten Wintermonate jeweils zwischen November bis März des Folgejahres Hilfe, Unterkunft und Schutz vor Kälte und drohendem Erfrierungstod zu gewähren.
Berlin, 29. März 2012
Auftaktveranstaltung zur Obdachlosen-Uni
Am Donnerstag, den 09.02.2012 von 11-15 Uhr fand die Auftaktveranstaltung zu "Obdachlosen-Uni - Die mobile Bildungseinrichtung von und für Obdachlose, Wohnungslose, Menschen mit Armutserfahrungen und deren Sympathisanten" im Rahmen der Eröffnung des neuen Brückeladens und des BEWs (Therapeutisch betreutes Einzelwohnen) Treptow-Köpenick statt. Sie finden den Brückeladen in der Schnellerstr. 120 in 12439 Berlin-Schöneweide.
Maik Emertenbrink ist der Initiator der „Obdachlosen-Uni“, die am 9. Februar 2012 an den Start gehen wird. In einem Interview erzählt er von ersten Erfahrungen mit diesem Projekt, das nicht zum Ziel hat, eine neue Institution aufzubauen sondern einen Prozess zu gestalten, in dem Wohnungslose neue Perspektiven für ihr Leben finden können.
Sie können die Präsentation und die Broschüre von Maik Emertenbrink runterladen.
Berlin, 28. März 2012
Unterbringung für Wohnungslose: Bezirksamt Neukölln setzt Zusammenarbeit mit der GEBEWO –Soziale Dienste- fort
Neben der Wohnungssuche helfen die Sozialarbeiter der Einrichtung unter anderem auch dabei, Ansprüche auf Sozialleistungen abzuklären und Orientierung bei der weiteren Lebensplanung zu geben.
Das Erstaufnahmeheim dient zwar vor allem Wohnungslosen aus Neukölln als Anlaufstelle, in Notfällen können aber auch Menschen aus anderen Berliner Bezirken an die Tür klopfen. „Die Einrichtung ist an 365 Tagen rund um die Uhr geöffnet, bei Bedarf können wir also auch nachts Hilfebedürftige aufnehmen“, so Fiedler. Für Katastrophenfälle stellt die Einrichtung darüber hinaus 30 Plätze zur Verfügung.
Die gemeinnützige GEBEWO – Soziale Dienste - GmbH arbeitet seit 1994 in den Bereichen Wohnungsnotfallhilfe - und Suchtkrankenhilfe. Sie ist unter anderem Trägerin von Wohnheimen, Beratungsstellen und Notübernachtungen in Berlin und Brandenburg.

Berlin, 16.03.2012
Eröffnungsfeier des neuen Brückeladens und des Therapeutisch betreutes Einzelwohnen Treptow-Köpenick
Am Donnerstag, den 9. Februar 2012 fanden sich in der Schnellerstraße 120 etwa 100 geladene Gäste zu der Eröffnungsfeier des neuen Brückeladens und des BEWs (Therapeutisch betreutes Einzelwohnen Treptow-Köpenick) der GEBEWO –Soziale Dienste- ein.

Frau Hörnschemeyer (Fachbereichsleitung Eingliederungshilfe der -GEBEWO Soziale Dienste-), Frau Wurm (Psychiatriekoordinatorin im Bezirk Treptow-Köpenick) und Herr Nätke (Suchthilfekoordinator im Bezirk Treptow-Köpenick) eröffneten die Feier. Auf dem Programm stand zunächst das abgewandelte Theaterstück „Hänsel und Gretel“ aufgeführt von der Theatergruppe des Brückeladens unter der Leitung und Regie von Jill Emerson. Mehr zur Theatergruppe: "Nachbarschaft" Theaterstück mit obdachlosen Menschen (youtube).
Anschließend konnten sich die Besucher in den vorderen Räumen des BEW-Büros die Ausstellung „Bunte Vielfalt“ anschauen. Entstanden sind die Acryl- und Gouagebilder im offenen Atelier des Brückeladens, sechs Besucher hatten ihre Werke zur Verfügung gestellt. Im hinteren Teil des BEWs stellte die Künstlerin Antje Görner Fotoportraits aus. Vier Monate hatte sie die Besucher des Brückeladens mit der Kamera begleitet. Entstanden sind menschlich sehr warme und berührende Portraits zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung. Ein Anliegen war es, Menschen, die eher ein schlechtes Bild von sich selbst haben so zu porträtieren, dass sie sich auf den Fotos gern ansehen mögen.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung der „Obdachlosen-Uni“ durch Maik Eimertenbrink und Beiträgen von zwei Besuchern des Brückeladens. Bericht der Berliner Morgenpost vom 11.2.2012.
In den Räumen des „Therapeutisch betreuten Einzelwohnen (BEW)“ gab es für die Besucher die Möglichkeit sich am Büfett zu stärken und in einen regen fachlichen Austausch zu treten. Das BEW richtet sich an bis zu 18 suchtkranke Menschen, die oft lange "auf der Straße" gelebt haben. Sozialarbeiter/innen und Heilerziehungspfleger/innen beraten und unterstützen dabei die Menschen, die in Einzimmerwohnungen leben. Mehrmals in der Woche werden Hausbesuche in den Wohnungen angeboten, um die Hilfesuchenden unter anderem darin zu unterstützen, selbständig und eigenverantwortlich zu leben sowie eine geregelte Tagesstruktur aufzubauen, Termine bei Ämtern, Jobcentern oder Ärzten wahrzunehmen. Durch Gruppenangebote und Einzelangebote im angrenzenden Brückeladen können soziale Kontakte geknüpft und soziale Kompetenzen erweitert werden.
Berlin, 1. März 2012
Studie vorgestellt: Intensive psychologische und sozialpädagogische Beratung hilft wohnungslosen Frauen mit psychischen Erkrankungen am effektivsten
Ein hoher Anteil wohnungsloser Frauen leidet unter psychischen Erkrankungen und Gewalterfahrungen. Sie profitieren eindeutig von einem intensiveren psychologischen und sozialpädagogischen Beratungsangebot. Das zeigen die Ergebnisse einer bundesweit einmaligen Studie, die heute in Berlin veröffentlicht wurde. Untersucht wurde bei 151 Frauen die Wirksamkeit zusätzlicher sozialpädagogischer Beratung im Projekt „FrauenbeWegt“ und die Arbeit einer Psychologin im Wohnheim „FrauenbeDacht“, beides Angebote für wohnungslose Frauen in Berlin.
Weitere Informationen zur Studie:
Dipl. Psychologin Britta Köppen
Bornemannstr. 12
13357 Berlin
Telefon: 030 / 27 49 62 97
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Die Studie als Download: www.gebewo.de/wissenswertes/eigene-publikationen.html
Berlin, 29.02.2012
Die Notübernachtungen der Berliner Kältehilfe völlig überlastet
Die Auslastung unserer Notübernachtungen lag im Januar bei 124,3 Prozent.
S. aktuelle Pressemitteilung: Berlin friert – Berliner Kältehilfe platzt aus allen Nähten.
Berlin, 10. Februar 2012
Eine sehr erfreuliche Resonanz über die Arbeit der GEBEWO!
Die Triodos Bank, eine der führenden Nachhaltigkeitsbanken und Mitglied in der Global Alliance for Banking on Values, hat einen sehr erfreulichen Bericht über die Arbeit der GEBEWO in ihrem aktuellen Newsletter veröffentlicht!
Den Text kann man hier nachlesen:
http://newsletter.triodos.de/2011/12/07/hilfe-am-menschen-ausrichten
Berlin, 09.12.11
Winterpause für die "Forckenbecker"
Die "Forckenbecker - Verschenken statt Wegwerfen" in der Forckenbeckstr. 16 ist ab 1.12.2011 geschlossen! Ab 1. Februar 2012 sind wir wieder für Sie da!
Berlin, 2. Dezember 2011
Brückeladen auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt
Der Brückeladen, eine Einrichtung der GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin, steht auch in diesem Jahr auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt in Neukölln, auf dem Richard Platz. Wir haben Standnummer 93.

Es können wieder Zimtwaffeln und schöne Keramik, die im Laufe des Jahres von Bewohnern im Brückeladen gefertigt würden, gekauft werden.
Öffnungszeiten:
02.12. - 02.12.2011 von 17:00 bis 21:00 Uhr
03.12. - 03.12.2011 von 14:00 bis 21:00 Uhr
04.12. - 04.12.2011 von 14:00 bis 20:00 Uhr
Wir freuen uns auf Sie!

Berlin, 1. Dezember 2011
Der wandernde Weihnachtskalender
Entdecken Sie Schöneweide!
Am 14. Dezember 2011 von 12.00-17.00 Uhr können im
Brückeladen
(GEBEWO -Soziale Dienste - Berlin) in der Schnellerstraße 120 in besinnlicher Atmosphäre bei Kaffee, Gebäck und Weihnachtsmusik die letzten Weihnachtsgeschenke und Weihnachtskarten gestaltet werden.
Der wandernde Weihnachtskalender in Schöneweide hat auch dieses Jahr wieder ein wunderbares Programm!
Wir freuen und auf Sie!
Berlin, 1. Dezember 2011
Berliner Kältehilfe startet am 01. November
Wie jedes Jahr seit 1989 öffnen die Projekte der "Berliner Kältehilfe" wieder Ihre Pforten für obdachlose Menschen.
Notübernachtungen, Nachtcafes und andere Hilfsangebote helfen den Menschen, die während des Winters keine geeignete Unterkunft haben, zu überleben.
Am Montag, den 31.10.2011 um 11.00 findet im Erstaufnahmeheim "Die Teupe" eine Pressekonferenz statt, um die Medien über die aktuellen Angebote zu informieren.
Berlin, 30. Oktober 2011
Empirische Studie zur Effektivität sozialpädagogischer und psychologischer Beratung
Mitarbeiter/innen der GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin gGmbH haben eine empirische Studie zur Effektivität sozialpädagogischer und psychologischer Beratung innerhalb der Versorgung wohnungsloser und psychisch erkrankter Frauen erstellt.
In den beiden Einrichtungen"Notübernachtung für Frauen" und "FrauenbeDacht" , halten sich zunehmend psychisch erkrankte und teils traumatisierte wohnungslose Frauen auf. Leider befindet sich diese Betreutengruppe in Berlin in einer Art Schnittstellenfalle. Da die betroffenen Frauen primär und laut vorhandenem Raster "wohnungslos" sind, ist hier selbstverständlich der Bereich "Soziales" zuständig.
Der Interventionsrahmen ist unter dem Label "Wohnungslosenhilfe" aber personell und organisatorisch nicht ausreichend ausgestattet. Dieser Ausstattungsmangel erschwert individuelle Fortschritte in den niedrigschwelligen Hilfemaßnahmen Notübernachtung und Erstaufnahmeheim und belastet aufgrund der vorhandenen Krankheitsbilder wie Suizidalität, Psychosen und Persönlichkeitsstörungen die betreuenden Fachkräfte vor Ort über alle Maßen.
Das vorhandene regionale, psychiatrische Versorgungssystem hingegen hat jedoch in Berlin hohe Zugangsschwellen (Begutachtung, Steuerungsrunde usw.), so dass diese Klientel bei Obdachlosigkeit letzlich doch wieder im Hilfesystem der Wohnungslosenhilfe verbleiben. Beide Bedarfslagen zusammen verschlimmern jedoch den individuellen Zustand der Betroffenen wechselseitig und verhindern eine Reintegration nachhaltig.
Dafür suchen wir seit Monaten über Gespräche mit allen drei Senatsverwaltungen (Soziales, Gesundheit und Frauen) nach praktikablen Lösungen. Wir haben hierfür mit finanzieller Unterstützung einer Stiftung eine mehrmonatige Effektstudie durchgeführt, den den Senatsverwaltungen vorliegen. Hier finden Sie einen "Abstract" aus dieser aktuellen Studie.
Die vollständige Studie selbst soll demnächst noch in entsprechenden Fachzeitschriften veröffentlicht werden.
Berlin, 29. September 2011
FrauenbeDacht" beteiligt sich an "Woche zur seelischen Gesundheit
Im Rahmen der diesejährigen "5. Berliner Woche der seelischen Gesundheit" laden wir zur Fachveranstaltung "Wissenschaft und Praxis - Widerspruch oder sinnvolle Synergie? Zur Arbeit mit komplextraumatisierten, wohnungslosen Frauen im Kontext neuropsychologischer Forschung".

Die Veranstaltung findet am 13.10.2011 von 18.00 - 20.00 im Seminarraum des FrauenbeDacht statt. Die Einladung mit Programm finden Sie hier.
Berlin, 27. September 2011
Wir kommen wählen! Mit Poltikern Auge in Auge....
lak- Aktion "WIR KOMMEN WÄHLEN!" war im Brückeladen der GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin.
„Was wollt Ihr tun gegen Armut und soziale Ausgrenzung? Sagt es uns, denn wir kommen wählen!“
Was tun gegen Armut? Ja, es muss etwas getan werden gegen die Armut! Aber was tun Politiker/-innen eigentlich gegen Armut?
Am Freitag, den 09.09.2011 um 10.00 haben sich im "Brückeladen" in Treptow- Köpenick vier Politiker dem Gespräch mit Menschen gestellt, die von Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit und gesundheitlichen Einschränkungen betroffen sind.

Welche Ziele verfolgen die Parteien hinsichtlich der Themen Wohnungsmarkt & Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit & Existenzsicherung, Mobilität & kulturelle Teilhabe in Berlin?
Was soll gegen Armut und soziale Ausgrenzung getan werden? Diese Fragen wurden im Rahmen eines Art gemächlichen "speedating" erörtert. Die teilnehmenden Politiker waren dabei nach einer kurzen Vorstellungsrunde (je 3 Minuten) abwechselnd je 15 Minuten an den verschiedenen Gesprächstischen, um mit ihren möglichen Wählern diskutieren.

Im Gespräch waren: Herr Peter Groos (Bündnis 90/Die Grünen), Hr. Dr. Gregor Gysi (Die Linke), Oliver Igel (SPD) und Katrin Vogel (CDU). Es wurde über steigende Miepreise, Schufa-Auskunftpflichten für Wohnungsbewerbungen auch bei kommunalen Wohnungsunternehmen, Mindestlöhne, fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten für langzeitarbeitslose Menschen und über die täglichen Sorgen von Menschen mit sehr geringen Einkommen gesprochen.
Hier finden Sie Auszüge aus den Wahlprogrammen der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien zu aktuellen sozialen Themen.
Ansprechpartnerin:
Frau Sabine Hahn
Brückeladen
GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin gGmbH
Spreestraße 2
12207 Berlin
Tel: 030 - 63 22 45 81
Berlin, 9. September 2011
Haus Schöneweide feiert 10-jähriges Bestehen
Am Mittwoch, dem 15.06.2011 haben die Bewohner und Mitarbeiter/-innen des "Haus Schöneweide" in Berlin- Treptow mit etwa 50 Gästen das 10-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert. Im März 2001 wurde das Heim für seelisch behinderte Männer gemäß § 53 SGB XII eröffnet, um chronisch alkoholkranken, nicht abstinenzfähigen Männern ein Zuhause zu geben.
Im Haupthaus und den umliegenden Außenwohnungen wohnen 30 Männer, die nach langwährender Obdachlosigkeit und mit manifester Suchterkrankung versuchen, ihren Alkoholkonsum mit Unterstützung der Mitarbeiter/-innen im Haus auf ein vertretbares Minimum zu reduzieren, wenn möglich "trocken" zu werden und ihrem Leben wieder neue Inhalte zu geben.

Im Rahmen der Feier wurde von Bewohnern des Hauses das selbstkreierte Theaterstück "Nachbarschaft aufgeführt. Das Bezirksamt hatte den Bezirksstadtrat, Hr. Rainer Hölmer und die Psychiatriekoordinatorin, Fr. Ursula Wurm entsendet, die in ihren Redebeiträgen sehr herzlich die Arbeit im "Haus Schöneweide" würdigten. Drei ehrenamtlichen Mitarbeitern/-innen wurde seitens der Fachbereichsleiterin der GEBEWO, Frau Edeltraud Hörnschemeyer vor den versammelten Gästen für ihre selbstlose Unterstützung in den letzten Jahren gedankt.
Der sonnige Nachmittag wurde von den geladenen Gästen nicht nur zur Zerstreuung, sondern für informative Gespräche und für ausgiebigeHausbesichtigungen genutzt.
Das "Haus Schöneweide" wurde in den Jahren 2008-2009 überregional bekannt, als das Haus von einer Künstlerin unter dem Titel "Reichtum 2" zum "schönsten Obdachlosenheim der Welt" umgestaltet wurde.
Berlin, 17. Juni 2011
Im Haupthaus und den umliegenden Außenwohnungen wohnen 30 Männer, die nach langwährender Obdachlosigkeit und mit manifester Suchterkrankung versuchen, ihren Alkoholkonsum mit Unterstützung der Mitarbeiter/-innen im Haus auf ein vertretbares Minimum zu reduzieren, wenn möglich "trocken" zu werden und ihrem Leben wieder neue Inhalte zu geben.
Im Rahmen der Feier wurde von Bewohnern des Hauses das selbstkreierte Theaterstück "Nachbarschaft aufgeführt. Das Bezirksamt hatte den Bezirksstadtrat, Hr. Rainer Hölmer und die Psychiatri
Am Mittwoch, dem 15.06.2011 haben die Bewohner und Mitarbeiter/-innen des "Haus Schöneweide" in Berlin- Treptow mit etwa 50 Gästen das 10- jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert. Im März 2001 wurde das Heim für seelisch behinderte Männer gemäß § 53 SGB XII eröffnet, um chronisch alkoholkranken, nicht abstinenzfähigen Männern ein Zuhause zu geben.
Im Haupthaus und den umliegenden Außenwohnungen wohnen 30 Männer, die nach langwährender Obdachlosigkeit und mit manifester Suchterkrankung versuchen, ihren Alkoholkonsum mit Unterstützung der Mitarbeiter/-innen im Haus auf ein vertretbares Minimum zu reduzieren, wenn möglich "trocken" zu werden und ihrem Leben wieder neue Inhalte zu geben.
Im Rahmen der Feier wurde von Bewohnern des Hauses das selbstkreierte Theaterstück "Nachbarschaft aufgeführt. Das Bezirksamt hatte den Bezirksstadtrat, Hr. Rainer Hölmer und die Psychiatriekoordinatorin, Fr. Ursula Wurm entsendet, die in ihren Redebeiträgen sehr herzlich die Arbeit im "Haus Schöneweide" würdigten. Drei ehrenamtlichen Mitarbeitern/-innen wurde seitens der Fachbereichsleiterin der GEBEWO, Frau Edeltraud Hörnschemeyer vor den versammelten Gästen für ihre selbstlose Unterstützung in den letzten Jahren gedankt.
Der sonnige Nachmittag wurde von den geladenen Gästen nicht nur zur Zerstreuung, sondern für informative Gespräche und für ausgiebigeHausbesichtigungen genutzt.
Das "Haus Schöneweide" wurde in den Jahren 2008-2009 überregional bekannt, als das Haus von einer Künstlerin unter dem Titel "Reichtum 2" zum "schönsten Obdachlosenheim der Welt" umgestaltet wurde.
ekoordinatorin, Fr. Ursula Wurm entsendet, die in ihren Redebeiträgen sehr herzlich die Arbeit im "Haus Schöneweide" würdigten. Drei ehrenamtlichen Mitarbeitern/-innen wurde seitens der Fachbereichsleiterin der GEBEWO, Frau Edeltraud Hörnschemeyer vor den versammelten Gästen für ihre selbstlose Unterstützung in den letzten Jahren gedankt.
Der sonnige Nachmittag wurde von den geladenen Gästen nicht nur zur Zerstreuung, sondern für informative Gespräche und für ausgiebigeHausbesichtigungen genutzt.
Das "Haus Schöneweide" wurde in den Jahren 2008-2009 überregional bekannt, als das Haus von einer Künstlerin unter dem Titel "Reichtum 2" zum "schönsten Obdachlosenheim der Welt" umgestaltet wurde.
Am Mittwoch, dem 15.06.2011 haben die Bewohner und Mitarbeiter/-innen des "Haus Schöneweide" in Berlin- Treptow mit etwa 50 Gästen das 10- jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert. Im März 2001 wurde das Heim für seelisch behinderte Männer gemäß § 53 SGB XII eröffnet, um chronisch alkoholkranken, nicht abstinenzfähigen Männern ein Zuhause zu geben.
Im Haupthaus und den umliegenden Außenwohnungen wohnen 30 Männer, die nach langwährender Obdachlosigkeit und mit manifester Suchterkrankung versuchen, ihren Alkoholkonsum mit Unterstützung der Mitarbeiter/-innen im Haus auf ein vertretbares Minimum zu reduzieren, wenn möglich "trocken" zu werden und ihrem Leben wieder neue Inhalte zu geben.
Im Rahmen der Feier wurde von Bewohnern des Hauses das selbstkreierte Theaterstück "Nachbarschaft aufgeführt. Das Bezirksamt hatte den Bezirksstadtrat, Hr. Rainer Hölmer und die Psychiatriekoordinatorin, Fr. Ursula Wurm entsendet, die in ihren Redebeiträgen sehr herzlich die Arbeit im "Haus Schöneweide" würdigten. Drei ehrenamtlichen Mitarbeitern/-innen wurde seitens der Fachbereichsleiterin der GEBEWO, Frau Edeltraud Hörnschemeyer vor den versammelten Gästen für ihre selbstlose Unterstützung in den letzten Jahren gedankt.
Der sonnige Nachmittag wurde von den geladenen Gästen nicht nur zur Zerstreuung, sondern für informative Gespräche und für ausgiebigeHausbesichtigungen genutzt.
Das "Haus Schöneweide" wurde in den Jahren 2008-2009 überregional bekannt, als das Haus von einer Künstlerin unter dem Titel "Reichtum 2" zum "schönsten Obdachlosenheim der Welt" umgestaltet wurde.
Ein großer Erfolg: Theateraufführung „Nachbarschaft“ - das Musical
Seelisch behinderte und ehemals wohnungslose Menschen, die zum Teil in Einrichtungen der Eingliederungshilfe wohnen, haben erfolgreich das Musical „Nachbarschaft“ aufgeführt.
Die dargestellten Charaktere des Theaterstücks basieren auf den Ideen der Teilnehmer/-innen des Workshops. Die Mitwirkenden erzählten ihre persönlichen Geschichten – live, aber mit der Distanz, die sich aus der Umwandlung in ein Theaterstück/ Musical ergibt.
Berlin, 7. Juni 2011
Aktionswoche "Alkohol? Weniger ist besser!"
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche
"Alkohol? Weniger ist besser!"
findet am 24.5.2011 von 9:30 - 12:30 Uhr ein "Tag der offenen Tür" und die Ausstellungseröffnung mit Entwürfen des Plakatwettbewerbes für die
Suchtberatungsstellen im Bezirk Treptow-Köpenick statt.
Im vergangenen Jahr wurde vom Suchthilfekoordinator Mario Nätke im Bezirk Treptow-Köpenick ein nichtkommerzieller Wettbewerb für die öffentlichkeitswirksame Dauerpräsentation der Suchtberatungsstellen im Bezirk Treptow-Köpenick ausgeschrieben. Die Beiträge sollten in visuell ansprechender Form die Beratungsmöglichkeiten für Suchtmittelkonsumenten und deren Angehörige beschreiben und Hemmschwellen abbauen und einen ersten Handlungsimpuls für Unentschlossene zu setzen.
Aufgerufen zur Teilnahme waren sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bezirklichen Psychiatrie- und Suchthilfelandschaft incl. der Selbsthilfegruppen, als auch die von ihnen betreuten Betroffenen und andere interessierte Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes.
Vom 24.5.11 -- 10.6.11 sind die Entwürfe, sowie das Siegerplakat im "Brückeladen", der GEBEWO-Soziale Dienste- Berlin*, Spreestraße 2, 12439 Berlin ausgestellt.
Berlin, 20. Mai 2011
Theateraufführungen „Nachbarschaft“ - das Musical
Genießen sie mit uns einen unvergleichlichen, liebenswürdigen und spannenden Theaterabend. Wir freuen uns auf sie!
PREMIERE
26. Mai 2011 / 19 Uhr
Weitere Auführungen:
27. + 28. Mai 2011 / 19 Uhr
>> EINTRITT: FREIE PREISWAHL / PAY WHAT YOU WANT <<
Ort:
Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10437 Berlin
Seit einigen Wochen proben seelisch behinderte und ehemals wohnungslose Menschen, die zum Teil in Einrichtungen der Eingliederungshilfe wohnen, das Musical „Nachbarschaft“.
Wenn wir hier von seelisch behinderten Menschen sprechen, dann meinen wir auch durch Leid, Stigmatisierung und Ausgrenzung geprägte Biografien. Es wagen sich Menschen auf die Bühne, die es lange vorgezogen haben, sich zu verstecken oder unscheinbar im Hintergrund zu bleiben. Während der Arbeit in der Theatergruppe, die das Musical nun auch aufführen wird, ist das Selbstbewusstsein etwas gewachsen. Die Akzeptanz, die innerhalb der Gruppe erlebt wird, der Respekt von den Zuschauern bringt Spaß, Mut und Hoffnungen.
Die dargestellten Charaktere des Theaterstücks basieren auf den Ideen der Teilnehmer/-innen des Workshops. Die Mitwirkenden werden ihre persönlichen Geschichten erzählen – live, aber mit der Distanz, die sich aus der Umwandlung in ein Theaterstück/ Musical ergibt. Die Songs werden ebenfalls aus einer Kombination der Lieblingslieder der Beteiligten mit der Originalmusik des Komponisten bestehen.
Begleitet werden die Theaterprojektteilnehmer/innen von professionellen Musikern und Bühnenbildner/innen. Es konnte ein ganz neuer, ungewohnter Austausch zwischen Profis und Laienschauspielern stattfinden, von dem alle profitiert haben.
Dieses Stück bietet Unterhaltung, Tanz, Gesang, Thriller, Liebesgeschichte, Heimatfilm, Musik und noch viel, viel mehr - einfach alles, außer Langeweile.
Tickets: 030 47 99 74 74 begin_of_the_skype_highlighting 030 47 99 74 74 end_of_the_skype_highlighting
http://data.comfortticket.de/ball.html
EINE PRODUKTION VOM BALLHAUS OST, TILL ROTHMUND UND JILL EMERSON, UND GUTESTUN.
UNTER BETEILIGUNG UND FÖRDERUNG VOM BRÜCKELADEN /GEBEWO - SOZIALE DIENSTE - BERLIN gGMBH,
SANTO ESPOSITO, THEATERHAUS MITTE, UND DES DIAKONISCHEN WERKES BERLIN- BRANDENBURG - SCHLESISCHE OBERLAUSITZ e. V.
Berlin, 10. Mai 2011
Einladung zur Ausstellungseröffnung
Die Ausstellung “Klare Linien und Formen & Welche Farbe hat die Welt” wird am 14.05.2011, um 15.00 Uhr im “Offenen Atelier Pankow” (Berliner Straße 91, Nähe U2/M1 “Vinetastraße”) eröffnet.
Manfred Grasse, Jahrgang 1957, ist seit 2006 ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der GEBEWO- Soziale Dienste- Berlin im Brückeladen. Der Kontakt- und Beschäftigungsladen in Schöneweide ist ein Treffpunkt für arbeitslose, suchtkranke, und (ehemals) wohnungslose oder von der Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Im Brückeladen können Besucher kreativ tätig werden und andere Menschen kennen lernen. Das Ziel ist es eine aktive Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.
Eines der vielseitigen Angebote im Brückeladen ist die Malerei. Schon seit einiger Zeit arbeiten wir an einem Projekt, um die kahlen Wände in unserem Tangersdorfer Feriencamp zu verschönern und damit den Kindern und den jugendlichen Besuchern Kunst nahezubringen. Die Gemälde, die im Brückeladen meist in Acryl umgesetzt werden, stammen von bekannten Künstlerinnen und Künstlern, die wir frei wiedergeben.
Dieter Friedrich, Jahrgang 1951 und Bewohner im Haus “Schöneweide” der GEBEWO –Sozialen Dienste- hat von 0ktober-Dezember 2010, frei nach einem Motiv der Künstlerin Rosina Wachtmeister, ein ganz eigenes Bild geschaffen, welches auch in der Ausstellung zu sehen sein wird. “Welche Farben hat die Welt”, nennt Dieter Friedrich sein Bild, das in Zusammenarbeit mit Manfred Grasse entstanden ist.
Manfred Grasse:“ Mir sind klare Linien und Formen wichtig und ich lasse auch bei der Farbgestaltung meiner Fantasie freien Lauf. Unter dem Motto “Klare Linien und Formen” und “Welche Farbe hat die Welt” findet die Ausstellung vom 14.05.- 28.05.2011 statt.
Berlin, 6. Mai 2011
30 neue Unterbringungsplätze für Familien mit Kindern
30 neue Unterbringungssplätze für Familien mit Kindern und Paare stellt das Neuköllner Erstaufnahmeheim "Die Teupe" ab sofort zur Verfügung.
Das Angebot richtet sich an Menschen, die keine oder keine ausreichende Unterkunft haben und auf schnelle Hilfe angewiesen sind, um diese Notlage zu beheben. "Der Bedarf an geschützten Räumen für wohnungslose Paare oder Familien mit Kindern ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen", sagt Einrichtungsleiter Marcel Deck.
Die neuen Räume ergänzen das Angebot des benachbarten Erstaufnahmeheims "Die Teupe", in dem bislang schon bis zu 150 Menschen in Doppelzimmern untergebracht werden konnten. Träger der Einrichtung ist die gemeinnützige GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin.
Die Zimmer sind familien- und kindgerechter gestaltet. "Familien und Paare haben jetzt einen besseren Rückzugsraum und werden nicht mehr so oft mit anderen Bewohnern konfrontiert, die teilweise massive Suchtprobleme haben", so der Sozialarbeiter weiter. In einem separaten Appartement gibt es Platz für eine größere Familie für bis zu 6 Personen.
Die neuen Räume liegen in einem Bau aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, der schon damals als Wohnheim für Obdachlose errichtet worden war. Ein Team aus Sozialarbeitern unterstützt die Wohnungslosen unter anderem bei der Suche nach Wohnraum, berät bei Erziehungsfragen oder der Schuldenregulierung und hilft bei akuten Krisen oder psychischen Problemen.
Das Erstaufnahmeheim"Die Teupe" ist rund um die Uhr geöffnet. Wohnungslose aus allen Berliner Bezirken können das Hilfeangebot nutzen. Die Unterbringungskosten werden bei Bedarf von den örtlichen Jobcentern und Sozialämtern übernommen.
Berlin, 5. Mai 2011
Proben für den großen Auftritt
Im „Brückeladen“/GEBEWO im Berliner Bezirk Treptow– Köpenick studieren Menschen mit sozialen Schwierigkeiten das Musical “Nachbarschaft” ein.
Sie leben von Hartz IV, haben Alkoholprobleme, leiden unter psychischen Erkrankungen, sind wohnungslos oder leben auf der Straße. Trotz dieser Schwierigkeiten machen sie ein Musical über sich selbst und werden als Stars in ihrer eigenen Show auftreten. Begleitet werden sie von einem professionellen Team um die Regisseurin Jill Emerson.
Bei den Proben geht es lebhaft zu: es wird gesungen, ausprobiert, verlesen und dabei viel gelacht. Absolute Textsicherheit steht wohl auch nicht im Zentrum: „Du musst den Text nicht lernen, nur etwas Ähnliches sagen“, betont Regisseurin Jill Emerson, als einer der Schauspieler vergeblich in seinem Gedächtnis nach Textfragmenten kramt.
“Das ist für viele unserer Besucher eine Premiere, plötzlich auf der Bühne und im Licht des Interesses zu stehen“, unterstreicht Sabine Hahn, Kunst-und Gestaltungstherapeutin und Leiterin des „Brückeladens”, in dessen Räumen viele Proben stattfinden.
Auch die Regisseurin will zeigen, dass die Laienschauspieler trotz ihres oft schwierigen sozialen Hintergrunds „auch andere, sehr kreative und positive Seiten haben“. Vielen falle es schwer, Texte zu behalten. „Dann müssen wir eben nach kreativen Lösungen suchen und die sind oft besser als die ursprüngliche Vorgabe.“ In die Songs des Musicals fließen auch die Lieblingslieder der Beteiligten ein. So wie das “Kufsteinlied”: ein Teilnehmer singt es mit gekonnter Inbrunst - einschließlich gejodeltem Refrain. Ein weiterer Darsteller hat ein Gedicht geschrieben, das jetzt Bestandteil des Musicals ist. „Raus aus meiner Sonntagsöde, keine Sorgen, keine Nöte“, klingt eine Strophe bei der Probe aus vielen Kehlen. Bei den öffentlichen Aufführungen wird eine professionelle Live-Band die Darsteller auf der Bühne begleiten.
Der Kontakt -und Beschäftigungsladen ist ein Treffpunkt für arbeitslose, suchtkranke, und (ehemals) wohnungslose oder von der Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Trägerin des „Brückeladen“ ist die gemeinnützige GEBEWO -Soziale Dienste- Berlin.
Die Premiere des Musicals findet am 26. Mai in Berlin statt. Informationen zur Veranstaltung gibt es ab Mitte Mai unter www.gebewo.de/veranstaltungen.
Berlin, 27.04.2011
Mitarbeiterin des „Brückeladens“ erhält Ehrenamtskarte des Berliner Senats
Seit mehr als fünf Jahren engagiert sich Gudrun Skraback ehrenamtlich im „Brückeladen“ der GEBEWO in Berlin-Schöneweide. Für ihr Engagement erhielt die 55jährige jetzt die Ehrenamtskarte des Berliner Senats. Diese Karte bekommen Menschen, die sich überdurchschnittlich ehrenamtlich engagieren. Inhaber der Karte erhalten vergünstigte Eintrittspreise in zahlreichen Berliner Einrichtungen, zum Beispiel im Zoo oder im Tierpark sowie in Museen und Theatern.
Zweimal in der Woche unterstützt Gudrun Skraback Mitarbeiterinnen und Besucher/-innen des Kontakt- und Beschäftigungsladens „engagiert und kreativ“, wie Einrichtungsleiterin Sabine Hahn erzählt. Unter anderem bietet die gelernte Eisenbahnerin, die mit ihrer Tochter und ihrem Mann in Niederschöneweide lebt, einmal in der Woche einen Töpferkurs für Menschen aus dem Kiez an. „Der Brückeladen und seine unterschiedlichen Besucher ist mir richtig ans Herz gewachsen“, erzählt sie begeistert. Die Begeisterung, mit der Gudrun Skraback den „Brückeladen“ tatkräftig unterstützt, kann man auch sehen: „Ohne Gudrun wäre der Laden nur halb so schön, unter anderem auch weil sie mit Phantasie und viel Liebe zum Detail das Schaufenster dekoriert“, so Kunst- und Gestaltungstherapeutin Sabine Hahn.

Im „Brückeladen“, dessen „offenes Atelier“ von Dienstag bis Freitag von 9:30 bis 12:30 geöffnet ist, treffen sich arbeitslose, suchtkranke und (ehemals) wohnungslose Menschen, die kreativ tätig werden und andere Menschen kennen lernen wollen. Träger der Einrichtung ist die gemeinnützige GEBEWO –Soziale Dienste- Berlin gGmbH.
Berlin, 19. April 2011
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